Grundsätzliches zum Softwaretausch bei der D-Box
(von Wolfgang Litzinger )

Mediamaster
® ist ein eingetragene Warenzeichen von Nokia
d-box
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So funktioniert der Softwaretausch


Grundlegendes zum Softwaretausch
Welchen Bootloader habe ich in meiner Box?
Wie tausche ich jetzt die Software aus?
So gehts mit dem BDM
So gehts seriell
Welcher Bootloader ist der beste?


Grundlegendes zum Softwaretausch

Bei der Betriebssoftware der Box unterscheidet man zwei Bereiche. Den Bootloader und die Firmware. Beim Bootloader handelt es sich um eine Art Bios, die Firmware ist das Betriebssystem der Box.

Welchen Bootloader habe ich in meiner Box?

Um dies herauszubekommen, muß man den Netzstecker der Box ziehen und wieder in die Steckdose stecken, dann erscheint kurz im Display die Versionsnummer, gefolgt von der aktuellen Firmware Version. Dies könnte z.B. so aussehen: B1.09pBD ... BD 3.1. In diesem Fall ist der Bootloader B1.09pBD und die Firmware BD 3.1


Wie tausche ich jetzt die Software aus?

Hierzu ist zu sagen, daß es zwei Wege gibt. Zum einen mit dem BDM Interface und zum anderen über die serielle Schnittstelle. Beide Verfahren haben Vor und Nachteile.


BDM

Vorteile:

* geht immer
* der Bootloader und die Firmware können sowohl gelesen als auch geschrieben werden (z.B. als Sicherheitskopie,  wenn man wieder den Originalzustand herstellen möchte)
* man kann sich jede beliebige Kombination aus Bootloader und Firmware in die Box schreiben
* auch gecrashte Boxen lassen sich so wieder zum leben erwecken

Nachteile:

* Man muß die Box öffnen (obwohl das gar nicht so schlimm ist, mit dem richtigen Werkzeug geht das ohne  Probleme)
* Hardware (eben das Interface) wird benötigt. (Kostet fertig ca. 60 DM und zum selbstbasteln 10 DM Material...)
* Auf BD Bootloader kann nicht jede Software geschrieben werden

Seriell

Vorteile:

* Box muß nicht geoffnet werden
* Es kann auch auf BD Bootloader andere Firmware geschrieben werden
* Außer einem Nullmodemkabel wird keine Hardware benötigt (die Software Transbox kostet 29,- (Pro Version 59,--)


Nachteile:

* Nicht jeder Bootloader wird unterstützt (der aktuelle B2.02pBD z.B. nicht)
* Man kann den Bootloader und die Firmware nicht auslesen (dieser Nachteil hält sich aber in Grenzen, da man ja jede Firmware im Netz bekommt)


Welcher Bootloader ist der beste?

So riesig sind die Unterschiede für den Anwender nicht. Ich empfehle den B2.00uns von Nokia zu verwenden, da mit diesem die serielle Übertragung problemlos funktioniert und dieser keine Checksummenberechnung für die Firmware macht. Bei den BD Bootloadern wird nämlich eine Checksumme gebildet (die wollen eben, daß man BD Software verwendet) und der Bootloader weigert sich, mit ´falschen´ Softwareversionen zusammenzuarbeiten. Dieses Problem läßt sich aber mit Transbox umgehen.

Zusammenfassend: Die original BD Bootloader benötigen eine Firmware, bei der die Checksumme stimmt. Diese wird z.B. automatisch von Transbox korrigiert. Der Nokia 2.00uns kümmert sich nicht um die Checksumme und kann somit auch mit dem BDM und einfachen Programmen betrieben werden.


Somit ist der Weg klar. Wenn ich den B2.02pBD in der Box habe oder den Bootloader eh austauschen will, dann komme ich nicht umhin, die Box aufzuschrauben und mit dem BDM die Software auszutauschen. Ansonsten kann ich den seriellen Weg einschlagen und muß die Box nicht öffnen.

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