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| Bau ein BDM Nachfolgend dokumentieren wir ohne Gewähr eine kleine Bastelanleitung für ein PC-Interface für den Background Debugging Mode, für den es auch einen Port in der Box gibt. Beim Prozessor der Box handelt es sich um einen Motorola 68340, ein Derivat des aus alten Amigazeiten bekannten 68000. Von diesem Prozessor werden alle anderen Subprozessoren der Box gesteuert ( Tuner, Demux, Entschlüsselung etc. ) und die Benutzeroberfläche realisiert. Der EEPROM-Speicher für diesen Prozessor besteht aus zwei 29F400 oder einem 29F800, beides ergibt ein Megabyte. Etwa 80 Kilobyte des Speichers sind durch einen extra Jumper geschützt, in diesem Bereich befinden sich die länderspezifischen Selbsttestroutinen und andere Komponenten, die nicht über den normalen Softwareupdate-Mechanismus verändert werden können. Der Jumper befindet sich in der Nähe des Kabels zur Tunerplatine ( XP06 ) und hat eine grüne Fassung. Er sollte in der Regel nicht (!) gesetzt werden, da ein ahnungsloses Überschreiben des geschützten Bereiches die box zum akuten Pflegefall machen kann. Wie die meisten Embedded 68xxx-Systeme verfügt auch die Nokia Box über einen Port für den Background Debbugging Mode (BDM). Dies ist ein 10-poliger Stecksockel, der sich unter dem Modem-Modul der Box verbirgt. Nach dem vorsichtigen Abheben des Modems ist er deutlich zu sehen. Nach dem erfolgreichen Aufbau des kleinen BDM-Moduls aus unserem Bastelplan wird nun per Flachbandkabel eine direkte verbindung zwischen diesem und dem BDM-Port hergestellt. ( Pinbelegung 1:1 identisch ) Das BDM-Modul wird dann an den Parallelport des PC's gesteckt. Was noch fehlt ist natürlich die Software. Diese ist als Zip-File BD32-122.zip in diesem File hinterlegt. Im Zip-File BDM-V090.zip finden sich die C-Sourcen einer älteren Version des BD, die für die Erstellung von UP- und Download-Skripts nützlich sein dürften. Der BD erlaubt aufgrund der Spezifika der verwendeten EEPROM's nicht das direkte UP-und Download der Speicherinhalte. Diese haben eigene Kommandos für das Schreiben und Lesen von Speicherzellen, die sequentiell ausgeführt werden müssen. Hier ist noch etwas Feinarbeit erforderlich, ein Script für den BD muß erstellt werden, das die Besonderheiten dieser EEPROM's beim Lesen und Schreiben von Speicherzellen berücksichtigt. Die technischen Daten der CHIP's 29F400 und 29F800 können aus dem Internet von AMD bezogen werden. Nähere Informationen zum BDM und Aufzucht und Pflege der 683xx-Prozessorline findet sich auch in der Elrad 8/1997 Seite 66 " Basisarbeit ". Interessanterweise haben auch die Microtec GSM Telefone (aka PT9x) von Motorola einen 68332-Prozessor nebst dazugehörigen BD-Mode. Hier ist leider kein fertiger Pfostenstecker vorhanden, die BDM-Pins müssen also direkt am Prozessor abgegriffen werden. Das BD-Modul funktioniert nicht mit dem 68328. Viel Spass beim basteln, weitere Informationen folgen. Die Software zum auslesen der Box-daten heist dboxbdm.exe Ich bin nicht der Programmierer von DBOXHACK. Das Programm stammt von "TRON" (CCC) Die Originalplatine und die Software stammen von Tron. Vielen Dank CCC/Hamburg |