| Basis Infos II: Guenter
Damm
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| Der Speicher: Die Software der Box ist in Speicherbausteinen abgelegt, die als Flash Memory bezeichnet werden. Viele kennen die Bezeichnung Memory bereits aus ihrem PC. Im Wesentlichen gibt es zwei Typen von Memory oder Speicherbausteinen. In die Einen kann man Daten hineinschreiben und wieder auslesen, ohne daß es besonderer Vorkehrung bedarf. Diese Speicher sind als RAM bekannt. Es gibt auch Speicher, die mit einem festen Programm belegt sind, aus denen man nur etwas herauslesen kann, dies sind dann ROM's, die vom Hersteller einmalig programmiert wurden. Zwischen diesen Speicherbausteinen existieren drei weitere Typen: Es gibt Eproms. Diese kann man mit einem Programmiergerät beschreiben und beliebig oft auslesen. Will man etwas anders programmieren, muss man sie vorher mit eine UV Lampe löschen. Es gibt EEproms, diese kann man mit einem Programmiergerät immer wieder neu beschreiben, ohne das man eine Löschvorrichtung braucht. Der dritte Typ wird in allen Typen des Mediamasters von Nokia verwendet. Dieser Baustein ist als FlashRAM oder FlashROM bekannt. Der Vorteil ist hier, das man den Baustein in einer fertigen Schaltung, ohne das man ein spezielles Gerät braucht. Ganz abgesehen davon, daß man die Bausteine einlöten kann und keine Fassungen braucht, was Kontaktprobleme und Kosten für den Hersteller spart. Der Betreiber, akann per Satelliten Strecke neue Programmversionen in alle Geräte überspielen. Es gibt nun einige Besitzer, die selbst entscheiden möchten, ob sie etwas in ihre Box gespielt bekommen oder nicht... Deshalb ist oft der Wunsch vorgebracht worden, selbst ältere Versionen der Software einspielen zu können oder auch ein Backup der Daten machen zu können. Dies ist allerdings in der Regel nur über einen Eingriff in die Box möglich... Das Innenleben: Schauen wir uns das Innenleben der Box näher an. Dazu muß man sie öffnen, was sowohl elektrische Gefahren und evt. Garantieverluste mit sich bringen kann... Hat man die (Sicherheits-)Schrauben der Box entfernt, kann man zwei oder drei wesentliche Komponenten erkennen. Für alle die wissen wollen, wo man den speziellen Schraubendreher herbekommt, sollte man im Werkzeughandel nachfragen. Meist findet man aber einen Schlitzschraubendreher, der es erlaubt die Schrauben herauszudrehen. Das Werkzeug das speziell dafür benutzt wird ist ein Torx Schraubendreher der Größe TX 10 mit Innenloch (Sicherheits-Torx). Will man etwas im Inneren demontieren braucht man einen Torx der Größe 10 sowieso... Einblick in die Box: Unterste Ebene bildet das Mainboard. Links befindet sich quasi im ersten Stock der Tuner der Box, eine eigenständige Platine, die über ein Flachbandkabel mit dem Mainboard verbunden ist. Mittig über dem Mainbord sitzt oft ein Modem. Dies fehlt dann z.B. in den Mediamaster 9200 Versionen. Da es bisher keine Funktion hat habe ich es ausgebaut, was keinen Einfluß auf die Funktion des Restes hat, aber die ungünstigen thermischen Verhältnisse der Box bessert... Rechts auf der Hauptplatine, erkennbar an etlichen Kupferkühlkörpern sitzt das Schaltnetzteil: ACHTUNG Gefahr, immer nur etwas im Inneren der Box machen, wenn der Netzstecker gezogen ist! Ein Ausschalten mit der Standby Taste der Box, nützt nichts. Da sie dann noch an ist, sieht man ja auch am Display... Mittig vorn, erkennt man das sogenannte CAM, eine silberne kleine Kiste, falls man eine Box mit IRDETO Vorrichtung hat (das ist der Teil, der verschlüsselte Sender sichtbar macht). Es ist nie verkehrt, sich die Daten aufzuschreiben, die auf dem Aufkleber des CAM's stehen. Entfernen sollte man es nicht, da man hier weiter nichts Interessantes sieht und der Anschlusstecker des Moduls sehr empfindlich ist. Rechts sieht man dann die Aufnahme für die Smartcard. Der Empfehlung das Modem zu entfernen, sollte man folgen, wenn man etwas wichtiges sehen will. Es wird dann nähmlich ein zehnpoliger Pfostenstecker sichtbar, der nahe der Rückwand, links neben dem SAT/Satellite Scart Anschluss sitzt. Wozu dieser Anschluß ? Um die Programmentwicklung für den 68340 Mikroprozessor zu erleichtern, hat die Firma Motorola ein Interface zur Außenwelt vorgesehen, genau diesen Pfostenstecker. Über diesen Anschluß, kann man eine einfache Hardware anschließen, die es erlaubt, mit einem PC alles aus der Box auszulesen und das Gleiche oder auch andere Daten wieder einzuspielen. Ein Blick von oben auf den Stecker: nummeriert werden solche Stecker immer abwechselnd links, rechts usw., also nicht wie man das vielleicht von einem IC gewohnt ist. Ich habe nur ungern Pin Nummern an das Schema gezeichnet, da ich nur von meinen Boxen ausgehen kann und es nicht sicher ist, ob es nicht Mainboards gibt, wo der Stecker anders belegt ist. Sicherheitshalber sollte man messen wo, die zwei Gnd Pins sitzen... Anmerkungen, Infos, Anregungen bitte an Guenter Damm
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